Fënnef Deeg (vum 30. Mee bis 3. Juni) laang hunn d’2e Schüler vun den Sektiounen B, D an G d’Stad Berlin erfuerscht.
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Hei ass et virun allem ëmt d’Zäiten vum Nationalsozialismus an der DDR gangen déi am Geschichtsprogramm vun der 2e eng zentral Roll spillen. Dës Fotoen an Extrait’en aus den Schüler hirem Tagebuch ginn ee puer Impressiounen vun hirer Visite an der däitscher Haaptstad.

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1. Tag:

Um 7 Uhr ging es in Luxemburg Stadt mit dem Zug los. Nach unserem Check-In und einer stärkenden Mahlzeit am Hackeschen Markt, spazierten wir zur Siegesäule von wo wir auch eine gute Aussicht in Richtung Brandenburger Tor und Fernsehturm hatten. Zum Abschluss des Tages wurden wir von 3 "Ehrengästen" in der Lobby unseres Hostels überrascht.

2. Tag

Nach dem Frühstück machten wir uns gut gelaunt Richtung Brandenburger Tor. Die Sightseeing-Tour ging dann weiter zum Holocaust Denkmal, Unter den Linden, Bebelplatz, Gendarmenmarkt, Museumsinsel und Alexanderplatz. Mittags stand das DDR-Gefängnis Hohenschönhausen auf dem Programm. Dort wurden wir von einem früheren Häftling empfangen, der uns durch die Haftanstalt führte und über seine schrecklichen Erlebnisse aus der Stasizeit informierte.

3. Tag

Am Mittwochmorgen fuhren wir mit dem Zug nach Oranienburg um das KZ Sachsenhausen zu besuchen. Wir bekamen einen Eindruck von der Ankunft, den alltäglichen Problemen, der Arbeit und den Lebensbedingungen der Häftlinge. Einiges war schon sehr schockierend, allerdings hatten wir Schwierigkeitene zu realisieren was damals Grausames dort passiert ist. Nach unserer Mittagspause in der Nähe des Kurfürstendamms, wo wir uns die Kaiser-Willhelm- Gedächtniskirche anschauten, besuchten wir das Reichstagsgebäude, wo wir eine atemberaubende Aussicht über Berlin genießen konnten. Abends machten wir in kleinen Gruppen eine Fahrradtour durch Berlin. So lernten wir das Berliner Nachtleben und einige weitere sehenswerte Orte abseits der Stadtmitte kennen.

4. Tag

An diesem wunderschönen, sommerlichen Junimorgen teilte sich die ALR-Gruppe in unterschiedliche Gruppen auf um Museen ihres Wunsches zu besichtigen. Zur Auswahl am Morgen standen das Deutsche Historische Museum, das DDR-Museum, das jüdische Museum und das technische Museum. Mittags wurden wir in drei Gruppen aufgeteilt und besuchten das was wir am Abend davor ausgewählt hatten: Topographie des Terrors, Olympiastadium oder Mauertour (Checkpoint Charlie, Eastside Gallery...).

5.  Tag

Der Tag begann mit einem gemütlichen Frühstück und einer angenehmen Abreise. Der Zug verwandelte sich aber bald in ein wüstes Arbeitszimmer für die gestressten Schüler, die verzweifelt gegen die Zeit und für ihre Punkte kämpften, und versuchten, die Arbeit fertig zu kriegen.

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